Kurs 2015 erfolgreich abgeschlossen

Am 9. und 10. Mai 2016 fanden sich 13 Teilnehmerinnen des Kurses 2015 und eine Teilnehmerin des Kurses 2014 im Historischen Museum Hanau, Schloss Philippsruhe zum Abschlusskolloquium des Kurses 2015 ein. Nach einer Abschlussbesprechung und Feedbackrunde für den ganzen Kurs war es soweit: Die Teilnehmerinnen stellten ihre Abschlussprojekte vor. Danach informierte uns unsere Gastgeberin Sarah Manthei über die Museumspädagogik der Hanauer Museen und zeigte die vielfältigen Angebote für die unterschiedlichsten Zielgruppen. Wir bekamen einen exklusiven Einblick in die Sanierungsarbeiten im Museum und erprobten danach die GPS-Rallye durch den Schlosspark. Schließlich bekamen die Teilnehmerinnen des Kurses 2015 ihre Zertifikatsurkunden überreicht. Vielen Dank an unsere Gastgeber/innen!

Kurs2015_Abschl_Hanau

Crowdfunding Aktion für Museums-Verknüpfungs-Projekt noch bis zum 10.11.2015

Hier eine weitergeleitete Bitte/Info von einem Projekt unseres 
Partnermuseums Senckenberg:



Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Kulturschaffende und
Kulturinteressierte, liebe Alle,

um gleich in mehrfachem Sinne neue Wege zu beschreiten, läuft momentan
auf Startnext eine Crowdfunding-Kampagne um unsere neue Projektidee
„Museum Hoch 3“ voran zu bringen (siehe bitte
www.startnext.com/museumhoch3 ) und hierfür suchen noch bis zum
10.11.2015 Unterstützer. 
Mit "Museum Hoch 3" möchten wir mittels Videokonferenzsystem und einer
Website drei Museen in Malawi, Georgien und Deutschland miteinander
verknüpfen und so Plattformen für die Besucher (und auch für die
Mitarbeiter) schaffen, um sich über Kontinente hinweg persönlich
auszutauschen. 
Bislang konnten sich die Erfahrungen von Museumsbesucherinnen und
Museumsbesuchern nur auf das jeweils vorherrschende Welt- und
Gesellschaftsbild im Kontext einzelner Museen gründen. Dies möchten 
wir nun ändern und Brücken bauen für einen unmittelbaren Austausch 
zwischen Menschen aus Europa, dem Kaukasus und Afrika im Rahmen eines
Museumsbesuchs. Unter "Integration" verstehen wir dabei den Einbezug
verschiedenster Sichtweisen durch direkte Interaktion. Wir wollen 
nicht übereinander reden sondern miteinander! Nur dieser persönliche
Kontakt hat das Potential, Horizonte zu erweitern, das gegenseitige
Verständnis zu erhöhen, vermeintlich voreingenommene Ansichten zu
ändern, und dadurch die gesellschaftliche Auseinandersetzung in
Museen zu internationalisieren. Dabei ist die Frage nach dem Ursprung
der Menschheit und ihrer Ausbreitung aus Afrika, zu der unsere drei
Häuser seit langem schon wissenschaftlich zusammenarbeiten ein
grundlegendes, verbindendes Thema.

Für die Verknüpfung möchten wir uns des technischen Fortschritts und
Neuer Medien bedienen. In der bisher verwendeten Form wird ihr 
Einsatz in Museen zwar häufig als „interaktiv“ bezeichnet, 
allerdings kann er diesem Anspruch eigentlich kaum gerecht werden, 
denn zumeist werden dabei lediglich statische, vorab bereitgestellte 
Information abgerufen ohne dass der Nutzer in einen tatsächlichen 
Dialog treten, das verfügbare Material hinterfragen oder eigene 
Ansichten einbringen kann. Unser Vorhaben soll den interaktiven 
Ansatz in Museen nun grundlegend und tatsächlich um mehrdimensionale
Mensch-Mensch-Interaktionen erweitern. 

Eine Website und drei Workshops in den drei Ländern sollen vorab die
Basis für dieses partizipative Projekt schaffen - hierfür sammeln wir
gerade bereits mit besagter Crowdfunding-Aktion, denn "Museum Hoch 3"
wurde neben 24 anderen für die Initiative „kulturMut 2015“ der 
Aventis Foundation und des Kulturamts Frankfurt ausgewählt und so 
durften wir es in diesem Rahmen bei startnext, der größten 
Crowdfunding-Plattform Deutschlands, einstellen. 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie und Ihr uns ebenfalls 
unterstützen würden bzw. würdet. Gelegenheit dazu gibt es nur noch 
bis zum 10.11.2015. Jede kleine Spende kann bereits dabei helfen, 
uns im "Ranking" der Initiative weiter nach oben zu bringen. 
Zum Schluß zählt nämlich nicht nur die erreichte Summe und der 
Prozentsatz vom Wunschbetrag sondern auch die Anzahl der einzelnen 
Unterstützer sind entscheidend. Denn fehlt am Ende noch Geld 
haben wir die Chance von die Aventis Foundation den Rest zu 
bekommen, aber nur wenn wir im Ranking zu den beliebtesten 
(mit den meisten Unterstützern) gehören, denn sie werden später 
200.000 €  investieren und damit von oben nach unten die noch 
fehlenden Beträge auffüllen bis ihr Budget aufgebraucht ist.

Wer mitmachen möchte, folge bitte einfach dem Link zu unserem Projekt
auf der Crowdfunding-Plattform: www.startnext.com/museumhoch3 

Dort gibt es einen kurzen Videoclip zu sehen, alle wichtigen
Informationen zu unserem Projekt zum Nachlesen und wer möchte, 
kann sich hier auch anstatt oder zusätzlich zu einem freien 
Unterstützungsbetrag ein attraktives "Dankeschön" aussuchen. 
Zur Abwickelung muss Frau oder Mann sich zwar registrieren, 
dafür bekommt sie oder er dadurch aber auch die volle Spende 
zurück, sollte unsere Kampagne am Schluss nicht von Erfolg 
gekrönt sein. In diesem Fall gibt es leider auch keine
Dankeschöns, aber das hoffen wir natürlich nicht!

Wir wären Ihnen und Euch sehr dankbar fürs mitmachen, mitfiebern und
bitte auch weitererzählen! 

Mit liebem Dank und herzlichen Grüßen


Marie Rahn





Anne Marie Rahn
Projektleitung
"Gemeinsam Natur erleben – interkulturellen Austausch nachhaltig
gestalten" & "Natur, Kultur, Architektur - für interkulturellen
Austausch" 
 

20. Juni 2015 Fachkonferenz des Hessischen Museumsverbandes

Am Samstag, den 20. Juni findet die Fachkonferenz des Hessischen Museumsverbandes im Historischen Museum Frankfurt statt.

Thema
Lebenslagen. Lebenswelten. Lernprozesse.
Herausforderungen für die moderne Museumspädagogik

Gerne können Sie sich über unsere Internetseite http://www.museumsverband-hessen.de/de/veranstaltungen/fachkonferenz anmelden. Dort finden Sie auch noch einmal das Programm.
Der Anmeldeschluss ist der 12. Juni.

Kurs 2014 erfolgreich abgeschlossen

Allen Bahnstreikswidrigkeiten zum Trotz fanden sich vierzehn Teilnehmerinnen des Kurses 2014 und eine Teilnehmerin des Kurses 2013 am 4. und 5. Mai 2015 in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zum Abschlusskolloquium des Kurses 2014 ein. Nach einer Abschlussbesprechung und Feedbackrunde für den ganzen Kurs war es soweit: Die Teilnehmerinnen stellten ihre Abschlussprojekte vor. Danach informierte uns unsere Gastgeberin Sybille Schwabüber die Museumspädagogik der REM und zeigte die vielfältigen Angebote für die unterschiedlichsten Zielgruppen wie etwa die “Reiss Nägel”, die “Familie kreativ”, die Workshops für Jungs und die offenen Workshops. Kuratorin Dr. Gabriele Pieke führte uns durch die Sonderausstellung “Ägypten – Land der Unsterblichkeit”: Mehr als 4000 Jahre Hochkultur am Nil galt es zu entdecken,Götterwelt, Schrift, den Pharao und seinen Beamtenstaat. Schließlich bekamen die Teilnehmerinnen des Kurses 2014 ihre Zertifikatsurkunden überreicht. Betreut wurden wir durch Nikolas Lehr, der uns bei allen technischen Fragen weiterhalf und für Getränke- und Essensnachschub sorgte, vielen Dank an unsere Gastgeber/innen – Der Kurs ist immer wieder gerne in den Reiss-Engelhorn-Museen zu Gast!

Abschlusskolloquium2014

Foto: Kurs 2014 – Teilnehmerinnen des Abschlusskolloquiums (Isabell Schärf-Miehe)

4./5.12. Tagung des Bundesverbands der deutschen Kinder- und Jugendmuseen

Am 4./5.12. tagt der Bundesverband der deutschen Kinder- und Jugendmuseen im kinder museum frankfurt.

Das Thema lautet

„RE:SET, das Spiel als Vermittlungsmodell für Wissen, Lernen und Information im Museum“.

Das Tagungsprogramm gibt es hier

BVKJM_SpieleTagung-Flyer-2014

Das Anmeldeformular finden sie auf der Webseite des Bundesverbandes:

http://www.bv-kindermuseum.de/termine/

 

MuseobilBox geht in die nächste Runde

Die „MuseobilBOX“ bietet als Rahmenkonzept Museen bundesweit die Möglichkeit, bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche zwischen drei und sechzehn Jahren in ihrer kulturellen Entwicklung zu fördern. Sie ist Teil des Förderprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Gefördert werden auf Konzeptbasis außerschulische Maßnahmen kultureller Bildung von lokalen Bündnissen, die aus mindestens drei Partnern bestehen. Museen können sich zusammen mit zwei weiteren lokalen Partnern, die Zugang zur Zielgruppe haben und sozialräumlich verankert sind, mit Ihren Ideen auf das Konzept der „MuseobilBOX“ beim BVMP bewerben.

Einige Kursprojekte sind ja mit Hilfe der Museobilbox realisiert worden, die vierte Ausschreibungsrunde für MuseobilBOX-Maßnahmen im Förderjahr 2015 geht noch bis zum 30. September. Vielleicht ist das für den einen oder anderen Teilnehmer aus dem neuen Kurs „Die Sprache der Dinge“ auch eine gute Möglichkeit ihr/sein Projekt zu finanzieren?

MuseobilBOX_Ausschreibung_4